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Bau- und Leistungsbeschreibung

Gewerkeübersicht

18.118.000 Auftrags- u. Ausführungsbedingungen

Allgemeine Auftrags- und Ausführungsbedingungen(Geschäftsbedingungen)

 

Angaben zum Baugrundstück und sonstige Angaben für die Preisabgabe

 

Der AG wird dem AN innerhalb der vereinbarten Fristen ein in seinem Besitz befindliches, baureifes Baugrundstück nachweisen und eine bestätigte Finanzierungssicherstellung dem AN aushändigen. Das Baugrundstück ist dem AN nicht bekannt. Deshalb gilt für die Preisabgaben ein Baugrundstück mit folgender Beschaffenheit: Das Baugrundstück befindet sich im Arbeitsgebiet des AN und ist im Baustellen- und Baubereich frei von allen Hindernissen.

Das Arbeitsgebiet des AN umfasst nachfolgende Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland: Sachsen- Anhalt; Thüringen; Sachsen; Brandenburg; Berlin; Hessen; Niedersachsen teilweise, Bayern teilweise bzw auf Anfrage. Grenzsteine sind dem AN nachzuweisen. Über evtl. vorhandene unterirdische Leitungen und/oder Grunddienstbarkeiten ist der AN rechtzeitig zu unterrichten .Die Baustelle ist über eine befestigte und mit dem LKW (bis 30t) befahrbare Zufahrt erreichbar. Ein befestigter Materiallagerplatz und Kranstellplatz ist in ausreichender Fläche (ca. 40m²) unmittelbar neben der Baustelle vorhanden oder vom AG zu schaffen. Das Gelände des Baugrundstückes ist eben. Für das Planum im Bereich der Gebäudestellung wird eine Höhendifferenz von +/-2cm angenommen und die Geländeoberfläche befindet sich auf Fußwegniveau. Die Kosten für die Herstellung und Vorhaltung der Befahrbarkeit eines eventuell vorhandenen Fußweg oder Gehweg, welcher vor dem Grundstück verläuft, sind im Vertragspreis nicht enthalten. Der AG schafft die erforderlichen Voraussetzungen zur Befahrbarkeit des Gehweg in einer Breite von mindestens 6m mit Stahlplatten oder alternativ durch Herstellung der Überfahrbarkeit durch eine Schwarzdecke in Absprache mit dem zuständigen Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde. Auf der Grundlage einer Kostenvereinbarung werden die erforderlichen Maßnahmen selbstverständlich auch vom AN ausgeführt. Sollten die örtlichen Gegebenheiten der Baustelle eine zeitlich begrenzte Straßensperrung für erforderliche Materiallieferungen, Bauleistungen oder zur Be- und Entladungen von Fahrzeugen erfordern, hat der AG geeignete Firmen mit der Erarbeitung von Umleitungsstrecken und Beschilderung der Umleitung zu beauftragen. Die erforderlichen Absperr- und Umleitungsmaßnahmen sind durch den AG mit dem zuständigen Ordnungsamt vor Baubeginn abzustimmen. Selbstverständlich können auf Wunsch alle erforderlichen Maßnahmen für Straßensperrung und Umleitung  durch den AN  namens und im Auftrag des AG organisiert und beauftragt werden. Die nachweislich entstehenden Kosten hat der AG zu tragen. Der vorhandene Boden entspricht der Klasse 1 für Oberboden/Mutterboden und der Klassen 3 bis 5 für den Boden im Baugruben- und Gründungsbereich und hat eine Tragfähigkeit im Gründungsbereich von mindestens 200 KN/m², das heißt bei einer maximal zulässigen Baugrundsetzung von 2cm ein zulässiges Bettungsmodul von mindestens 10 MN/m³.

Bei der Preisabgabe gehen wir davon aus, dass Grund- Schichten-, Hang- oder drückendes Wasser im Baugruben- und Gründungsbereich nicht vorhanden ist.

Der abgetragene Oberboden /Mutterboden und jegliches Aushubmaterial wird seitlich abgelagert und verbleibt auf dem Grundstück des AG.

Sollte eine seitliche Ablagerung von Bodenaushub auf dem Grundstück neben der Baugrube auf Grund von Platzmangel nicht möglich sein, muß der Bodenaushub zwangsläufig von der Baustelle entsorgt werden. Die Kosten für Beladung, Transport , Entsorgung  und gegebenenfalls erforderliche Straßensperrungen mit eventueller Verkehrs-Umleitung hat der AG zu tragen. Die Festlegung für OKFF im Erdgeschoss zum vorhandenen Gelände erfolgt auf der Grundlage der Baugenehmigung über einen fest definierten Bezugspunkt, welcher im Zusammenhang mit der Absteckung vom AG herzustellen ist. Sollte durch Hanglage ein Höhenausgleich unter der Bodenplatte notwendig sein, wird der AN dem AG ein Kostenangebot für den erforderlichen Höhenausgleich in Form eines Nachtragsangebotes unterbreiten. Der vereinbarte Pauschalfestpreis beinhaltet keinerlei Durchführung eines Bodenaustausches oder einer Geländeregulierung, es sei denn, die zu erbringenden Leistungen wurden in der Bau – und Leistungsbeschreibung schriftlich vereinbart. Die Abfuhr von überschüssigem Aushubmaterial, Anfuhr von geeignetem Hinterfüllmaterial, Tiefergründungen, Baugrubenverbau, Betonwannen, Regenwassernutzungsanlagen, Versorgungsleitungen und Entwässerungsleitungen für Regen- und Abwasser, Drainageschächte aus Beton, Revisionsschächte, Hebeanlagen, Klärgruben, Rückstauverschlüsse, Wasserhaltungs- und Unterfangungsmaßnahmen sowie Außenanlagen mit Terrassen, Einfriedungen, Garagen, Carports usw. sind im Vertragspreis nicht enthalten, wenn sie nicht ausdrücklich schriftlich im Leistungsumfang vereinbart wurden. Falls die Ausführung von Teilen dieser Leistungen erforderlich oder vom AG gewünscht werden, wird der AN auf Anforderung ein Angebot unterbreiten und nach entsprechender schriftlicher Auftragserteilung die Leistungen zu einem Festpreis ausführen. Der AG stellt dem AN kostenfrei vor Arbeitsbeginn und für die gesamte Bauzeit einen an der Baugrube installierten Bauwasseranschluss und einen Baustromanschluss mit 220/380 V bestücktem Anschlussschrank funktionsfähig zur Verfügung. Anfallende Strom-Verbrauchskosten während der Bauzeit, ausgenommen Stromverbrauchskosten für Betrieb der Wärmepumpe und Elektroheizungen jeder Art, werden vom AN übernommen und mit der Schlussrechnung gegen Vorlage der Endabrechnung verrechnet. Behördliche Genehmigungs- und Abnahmegebühren, Vermessungsgebühren für Grob- oder Feinabsteckung, Hausanschlusskosten für Gas, Wasser, Abwasser, Fernwärme, Strom und Telefon sowie während der Bauzeit anfallende Heizkosten in Form von Gas oder Stromverbrauch sind vom AG zu tragen und kein Bestandteil des Vertragspreises. Werden Änderungen zu den bei Vertragsunterzeichnung vorliegenden Bauplänen und/oder Bauausführungsleistungen zur Errichtung des Gebäudes durch behördliche Anordnungen oder baurechtliche Bestimmungen notwendig, sind diese dem AN unverzüglich mitzuteilen. Evtl. hieraus entstehende Mehr- oder Minderkosten werden dann vom AN aufgelistet und dem AG per Nachtragsangebot zur Bestätigung vorgelegt. Eine Änderung des Leistungsumfangs während der Bauzeit ist rechtzeitig vor Ausführungsbeginn möglich, wobei dadurch entstehende Mehr- oder Minderkosten per Nachtrag aufgelistet werden und durch Unterschrift zum Vertragsbestandteil werden. Änderungen des Leistungsumfangs während der Bauzeit gegenüber dem gekauften Leistungsumfang beinhalten automatisch eine Verlängerung der im Bauvertrag vereinbarten Bauzeit. Dies begründet sich durch mögliche Bestell- und Wartezeiten  für  Materiallieferungen, bzw. Erarbeitung und Bestätigungen von Nachtragsangeboten oder es ergeben sich veränderte schwierigere Ausführungsbedingungen. Sofern Leistungen aus dem vereinbartem Leistungsumfang als Eigenleistung aus dem Vertrag während der Bauzeit herausgelöst werden und vereinbarte Eigenleistung den Bauablauf zeitlich beeinflussen können, verlängert sich ebenfalls die vereinbarte Bauzeit. Bei Baubeginn nach dem 1. Oktober gilt zwischen AG und AN die Vereinbarung, dass sich die vertraglich vereinbarte Bauzeit um 3 Monate verlängern kann, wenn winterliche

Bedingungen den Baufortschritt nicht mehr gewährleisten und Herstellerrichtlinien bzw. Vorschriften nicht mehr eingehalten werden können. Bei Eigenleistungen obliegen dem AN keine Beratungs- oder Überwachungspflichten, es sei denn, sie werden gesondert als Auftrag vereinbart. Urheber- und Kopierrechte sowie Nutzungen aus den Schutzrechten an den erstellten Unterlagen, Beschreibungen und Bauplänen werden nicht übertragen, es sei denn , der AN genehmigt die weitere Nutzung oder der AG hat die Leistungen über eine gesonderte Vereinbarung bezahlt.

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